© Jens Hagens 2019
Jens Hagens Fotografie
Orient - ein Märchen aus 1001 Nacht Im Januar 2019 war ich zum 9ten mal in Dubai. 2008 war ich erstmalig in den Vereinigten Arabischen Emiraten, und habe dort mit der AIDAdiva eine Kreuzfahrt gemacht. Von Dubai aus nach Muscat, im Oman, weiter nach Abu Dhabi der Hauptstadt der VAE. Weiter ging es nach Manama in Bahrain und abschließend zurück nach Dubai wo wir einen Overnightstand hatten. An der Tour hat sich bis heute nichts geändert. Mir hat 2008 speziell Dubai so gut gefallen, dass ich die Tour schon 2010 wiederholt habe aber vorher 2 Tage Hotelaufenthalt gebucht habe. So habe ich es dann auch 2011, 2012 und 2014 gemacht. Nach 5 Reisen habe ich mir dann gesagt es reicht mit Kreuzfahrt. Immer das gleiche Schiff (Sphinx Klasse) und immer die gleichen Destinationen. Dann kam die AIDAprima dazwischen. Sie wurde ja in Japan gebaut, und die Ablieferung hat sich dann verzögert. Nach der ersten Terminverschiebung hat AIDA Cruises bekanntgegeben, dass die AIDAprima auf dem Rückweg aus Japan die Wintersaison in Dubai verbringt, und die Orientroute fahren wird. Das war für mich der ausschlaggebende Punkt, die Tour zum 6ten mal zu buchen, natürlich wieder in Verbindung mit Hotelaufenthalt in Dubai. Tja, und dann ist es gekommen wie es kommen musste. Die Ablieferung der AIDAprima hat sich auf das Frühjahr 2016 verschoben, und die Route im Orient wurde von der AIDAstella gefahren - und ich war wieder an Bord. So jetzt war´s das mit der Orientroute, und so habe ich im Dezember 2016 und 2017 jeweils eine Woche DUBAI pur nur Hotel gemacht, und dabei jedes Mal 2-mal die Hotels gewechselt. Für die Wintersaison 2018/2019 wurde in 2017 angekündigt, dass die Route von der AIDAprima gefahren werden soll also habe ich die Chance genutzt, dass Schiff endlich einmal persönlich „kennenzulernen“ und die Route für Januar 2019 gebucht wieder in Verbindung mit Hotel 2 Tage vorher und 2 Tage nachher. Hier gibt es meinen AIDAPrima Bericht ---> KLICK Ich habe meine Buchung für diesen Urlaub im Juli vergangenen Jahres begonnen. Den Flug mit der Lufthansa habe ich direkt online bei Lufthansa gebucht, und habe für den Flug ab Bremen über Frankfurt 520 inkl. Sitzplatzreservierung für Hin- und Rückflug bezahlt. Die Kreuzfahrt habe ich im „Reisebüro meines Vertrauens“ in Düsseldorf per Telefon gebucht. Ich habe dort bisher alle meine Kreuzfahrten bei immer der gleichen freundlichen Mitarbeiterin gebucht. Ich habe mich für Veranda Komfort im Vario Tarif entschieden. Meine ersten 2 Fahrten habe ich nur Meerblick gebucht, und dann bei meiner 3ten Kreuzfahrt rund um die kanarischen Inseln Balkon ausprobiert. Seitdem habe ich mir gesagt, wenn Kreuzfahrt, dann auch mit Balkon. Zu einem kann ich dann mein Laster auch in bzw. vor meiner Kabine ausleben. Aber ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass es ein unbeschreiblich tolles Gefühl ist, nachts auf hoher See auf dem Balkon zu sitzen und ins Nichts gucken. Meist klarer Sternenhimmel und das Rauschen des Meeres ich würde es nie wieder anders machen das Gefühl ist unbeschreiblich. Über das Schiff und meiner Kabine schreibe ich in einem separatem Bericht -hier soll es vornehmlich um die einzelnen Destinationen gehen. Mein Flug ging früh morgens ab Bremen nach Frankfurt, dort hatte ich dann 5 Stunden Aufenthalt. Am frühen Nachmittag hat dann der Jumbo-Jet der Lufthansa Richtung Dubai abgehoben. Der Flug hat knapp 6 Stunden gedauert, so dass ich um ca. 22.30 Ortszeit im Flieger in Dubai gelandet bin. Die Zeitverschiebung in den VAE beträgt +3 Stunden. Nachdem sich dann die ersten Passagiere aus der Maschine bequemt haben, hatte ich auch nach ca. 15 Minuten die Möglichkeit mein Handgepäck zu schnappen und die Maschine zu verlassen. Nach einigen Metern Fußmarsch im Terminal musste ich dann in die Transferbahn einsteigen, die zum ca 2 Kilometer entfernten Hauptterminal gefahren ist, wo auch die Zollkontrolle stattfindet. Dieses Mal ging es relativ zügig an der Kontrolle, da mehrere Emiratis an den Schaltern waren und die Formalitäten erledigt haben. Nach weiteren 15 Minuten hatte ich dann auch meinen Koffer so dass ich um 23.30h mir ein Taxi nehmen konnte. Wichtig ist am Flughafen in Dubai, dass man selber zum Taxistand geht, der sehr gut ausgeschildert ist. Man sollte sich auf garkeinen Fall noch im Terminal von Taxifahrern ansprechen lassen. Diese gehören zu einem Limousinen Service und der ist deutlich teurer, als die Fahrzeuge mit den bunten Dächern der RTA. Alle RTA Taxen haben einen Taxameter, der bei Abfahrt am Flughafen auf 20 DHA Startgebühr eingestellt ist. Die normale Startgebühr in Dubai beträgt 5 DHA aber am Flughafen und auch am Cruise Terminal im Port Rashid gelten die erhöhten Starttarife. Im Taxi gesessen bin ich ziemlich genau um Mitternacht in meinem Hotel in Downtown Dubai angekommen. Das Hotel habe ich direkt über die Hotelseite im Internet auch schon im Sommer vergangenen Jahres gebucht Zimmer mit Balkon und Blick zum Burj Khalifa. An der Rezeption wurde ich sehr freundlich empfangen aber man hat mir gesagt, dass ich leider kein Zimmer mit Burj Blick bekommen könne, sondern eines mit City View aber auch mit Balkon. Ich war natürlich nicht sehr „amused“, da ich vom Balkon aus natürlich Richtung Burj Khalifa fotografieren wollte. Die freundliche Mitarbeiterin sagte mir dann aber, ich könne die 2te Nacht in einem Zimmer mit Burj Blick verbringen. Gesagt und zugestimmt. In meinem Zimmer angekommen, habe ich mir dann gedacht ist doch gar nicht so verkehrt so kann ich auch in Richtung City fotografieren. Der Balkon hatte Blick auf die Sheikh Zayed Road und das Dubai Financal Center. Ich konnte auch schon mein Hotel sehen, welches ich für den Anschluss an die Kreuzfahrt gebucht habe. Nachdem ich noch einige Fotos vom Balkon aus gemacht habe, war der Tag für mich beendet. Um 5 Uhr bin ich wieder aufgestanden und habe mir ein Taxi genommen und bin zur Palme gefahren. Dort habe ich auf dem Halbmond in Höhe der SkyDive Dubai Anlage auf den Sonnenaufgang gewartet, um die Skyline der Dubai Marina vor dem Sonnenaufgang zu fotografieren. Um kurz nach 7 hat mich mein Taxifahrer wieder abgeholt und zurück zum Hotel gefahren. Nachdem ich mich im Hotel frisch gemacht und gefrühstückt habe, bin ich zum „Busbahnhof“ an der Dubai Mall gegangen und habe mir ein Ticket für den HopOff Bus gekauft. In Dubai gibt es 2 große Anbieter: BigBUs und City Sightseeing. An der Dubai Mall sind mehrere Mitarbeiter an verschiedenen Stellen unterwegs und versuchen den Touris die Tickets zu verkaufen. Ich bin dieses Mal direkt zu einem Mitarbeiter von City Sightseeing gegangen, um dieses Unternehmen mal zu testen. Beide Anbieter fahren fast die gleichen Strecken ab es gibt nur kleine Abweichungen. Aber gerade diese Abweichung hat mich dieses Mal zu City Sightseeing geführt. Sie fahren auf der „Beach Tour“ die komplette Hauptstraße in Jumeirah - auch vorbei an der Jumeirah Moschee. Diese kann auch von Touristen besichtigt werden. Generell sollte man in Moscheen sich angemessen kleiden. Männer mit langer Hose und ohne Tätowierungen und keine ärmellosen Hemden. Bei Frauen sollte außer dem Gesicht und den Händen alles durch Stoff bedeckt sein keine durchsichtigen Kleidungsstücke und Kopftuch für die Haare. Mit dem HopOff Bus habe ich als erstes am Madinat Souk einen Stopp gemacht. Dieses lohnt sich auf jeden Fall. Man hat schon vor dem Eingang einen phantastischen Blick auf das Burj Al Arab einem Top Hotel, welches auf dem Dach auch einen Hubschrauber- Landeplatz hat, und nur über Suiten ab 168 aufwärts verfügt. Der Souk Madinat hat viele Geschäfte und viele Restaurants und lädt zum Schlendern ein. Aus dem Innenbereich hat man nochmals einen tollen Blick auf das Burj al Arab. Das Madinat Revier wird auch „klein Venedig“ genannt. Es ist ein riesiger Hotelkomplet mit verschiedenen Hotels und dem Souk Madinat und wird durch kleinen Wasserkanäle durchzogen, auf denen man auch mit einem E-Abra fahren kann. Zu der gesamten Anlage gehört auch das Hotel Jumeirah Beach, welches rechts vom Burj al Arab gelegen ist. Auch ein phantastisches Hotel, welches ausschließlich über Zimmer mit Meerblick verfügt. Der Souk Madinat hat gleich hinter dem Eingang auf der linken Seite auch saubere Toiletten, die ich jedes Mal nutze, wenn ich mit dem HopOff Bus unterwegs bin. Nach einer halben Stunde bin ich mit dem Bus weiter gefahren Richtung Mall oft the Emriates. Diese war bis 2008 die größte Mall in den Emiraten dort ist auch SkiDubai beheimatet. Die größte Indoor Skihalle im arabischen Raum. SIe verfügt über mehrere Abfahrten mit verschiedenen Schwierigkeitsgraden bis zu einer Länge von 400 Meter. Ausrüstung kann man sich vor Ort ausleihen. In der Mall habe ich im Foot Court etwas gegessen, und bin dann eine Stunde später mit dem nächsten Bus wieder zur Dubai Mall zurückgefahren. Die HopOff Busse beider Anbieter fahren an allen Stationen ca. alle 30 Minuten ab. Beide Anbieter haben verschiedene Tickets im Angebot: 1,2,3,5 oder 7 Tages Tickets. Bei allen Tickets ist auch eine Nachttour im Preis inbegriffen, und je nach Ticket auch diverse verschiedene Möglichketen, wie freier Eintritt im Dubai Museum, Daufahrten etc. Für mich, als Alleinreisenden, sind die HopOff Tickets eine günstige Möglichkeit sich in Dubai den ganzen Tag zu bewegen. Es werden unterschiedliche Routen angeboten. Die City Tour führt durch das „alte Dubai“ -also Bur Dubai und Deira rund um den Creek. Die Beachtour führt durch Jumeirah über die Mall oft he Emirates zurück zur Dubai Mall beide Touren starten auch von der Dubai Mall aus. Bei der Mall oft he Emirates besteht die Möglichkeit in die blaue Route einzusteigen. Diese führt durch die Dubai Marina, Jumeirah Residences / The Beach und auf „The Palm“ zum Hotel Atlantis. Bei der Dubai Mall wieder angekommen, habe ich „nachgesehen“ ob die Fountains noch da sind und bin so auch vorbei am Aquarium in der Mall gelaufen. Dann habe ich, wie jedes Mal in der Mal ein Eis gegessen. Der, für mich, beste Eisstand ist in der Mall auf dem untersten Level neben dem Eingang 6 am Lake Dubai (Fountains). Ein Becher mit 2 sehr großen Kugeln kostet dort 28 DHA aber das ist es mir jedes Mal wert. Durch die Mall bin ich dann zu meinem Hotel gegangen, welches einen direkten Zugang hat. Ich habe dann mein neues Zimmer bezogen, und erst einmal „Bubu“ gemacht – denn etwas Schlaf hatte ich doch nachzuholen. Kurz nach Sonnenuntergang habe ich dann auf dem Balkon mit meiner Fotoausrüstung „Position“ begeben um den Burj Khalifa und die Umgebung zu fotografieren. An den Wochenenden fand zu 3 verschiedenen Zeiten am Abend die Licht- und Lasershow am Burj Khalifa statt, die auch Silvester 2018 Millionen von Menschen begeistert hat. Dieses wird noch bis Angang März gezeigt. Von meinem Balkon aus konnte ich schon einige gute Fotos mit den Lichteffekten machen, bin dann aber nochmals losgezogen mit meiner Ausrüstung um die Lichtshow am Burj Khalifa frontal zu erwischen. Ich war mit den Fotos zufrieden. Der erste ganze Tag in Dubai war für mich beendet. Nachdem ich am nächsten Morgen auch noch einige Fotos vom Balkon aus gemacht habe, und gefrühstückt habe, bin ich mit dem HopOff Bus die City Tour gefahren, die mich auch nach Festival City geführt hat, wo das Hard Rock Cafe Dubai ist. Anschließend, gegen Mittag, habe ich mich von einem Taxi zum Port Rashid fahren lassen zur AIDAprima, die am Cruise Terminal 3 gelegen hat. Das Einchecken in Dubai in der Form war für mich neu. Als erstes musste ich meinen Pass bei den örtlichen Behörden vorlegen. Dann ging es zum Personal von AIDA, die mir meine Bordkarte ausgehändigt haben. An der Gepäckkontrolle wurde mein Gepäck durchleuchtet und dann ab „nach Hause“ auf die AIDAprima. Ich konnte meine Kabine sofort beziehen. Da das Schiff für mich ganz neu war, habe ich es 2 Stunden erkundet, etwas gegessen, und bin dann wieder in meine Kabine direkt am Bug. Mein Koffer wartete vor der Kabine schon auf mich. Ich habe meine Kabine eingerichtet und noch etwas das Schiff erkundet. Zeitlich war ich an diesem Tag irgendwie desorientiert. Ich wollte abends ab Sonnenuntergang an einem neuen Spot die Skyline fotografieren habe mich entsprechend darauf eingestellt um 6 Uhr mich mit dem Taxi dort hinfahren zu lassen. Tja die Sonne ging aber schon unter. Egal, ich habe mich also vom Taxifahrer zu „The Terrace“ am Dubai Creek Harbour fahren lassen. Dieser Spot ist allerdings so neu, dass der Taxifahrer diesen gar nicht kannte. Ich war darauf aber vorbereitet, in dem ich mir schon zu Hause einen Ausdruck aus Google Maps gemacht habe und mit diesem konnte der Taxifahrer auch etwas anfangen. Dubai Creek Harbour ist eine Großbaustelle. Es wird ein kompletter neuer Stadtteil am Dubai Creek mit Yachthafen, vielen Hotels und Restaurants und dem höchsten Gebäude der Welt The Tower. Es soll ein Aussichtsturm mit einer Höhe von über 1.000 Metern werden, der zur Expo 2020 fertiggestellt sein sollte. Ich denke es wird aber noch 3-4 Jahre dauern bis dieser Stadtteil einigermaßen vorzeigbar sein wird. „La Terrace“ ein Restaurant ist aber schon fertig, und auch die Anlage direkt am Creek. Allerdings ist es bisher nur an den Wochenenden geöffnet aber es war ja Wochenende. Dort war auch reger Betrieb, obwohl es nur mit dem Auto zu erreichen ist, und von Downtown gut 20 Autominuten entfernt ist. Zum Fotografieren war ich aber nicht der einzige. 8 andere Fotografen standen auch mit Ihrer Ausrüstung an der Promenade, um die Skyline zu fotografieren. Man konnte auch von diesem Punkt aus die Lichtshow des Burj Khalifa aussehen. Auf dem Schiff zurückgekehrt habe ich noch einige Nachtaufnahen gemacht von der Skyline Dubais, davorliegend die Queen Elizabeth 2, die seit 2 Jahren in Dubai ihre Bestimmung als Hotelschiff erhalten hat. Sie lag schon seit 2008 in Dubai mit diesem Plan der zwischenzeitlich aber zu scheitern drohte, da sich Dubai 2009 in einer finanziellen Krise befunden hat. Diese Krise war auch der Grund dafür, dass das derzeit höchste Gebäude Burj Khalifa heißt, und nicht, wie ursprünglich geplant Burj Dubai. Der Herrscher von Abu Dhabi hat 2009 Dubai eine kräftige Finanzspritze geben, was Dubai dazu bewegt hat, aus Dankbarkeit, dass höchste Gebäude dann Burj Khalifa zu benennen. Am nächsten Tag war um 10.00 Uhr die Seenotrettungsübung, die verpflichtend für ALLE Passagiere und Crew Mitglieder ist. Nach Auslösen des Generalalarms musste man sich auf seine Musterstation geben auf direktem Wege von der Kabine aus. Man sollte sich also vorher informieren, wo die Musterstation ist, und wie der Weg dort hin ist. Ich hatte die Musterstation A, die sich auf Deck 6 befindet in der Nightfly Bar. Zu der SNRÜ muss man seine Bordkarte mitbringen. Das war für mich neu, denn bei meiner letzten Fahrt im Orient im Dezember 2015 auf der AIDAstella, war es noch so, dass ein Crewmitglied jede Passagierkabine auf der Musterstation aufgerufen hat, und man sich entsprechend melden musste, wenn man nicht schon beim Betreten der Musterstation durch die Crew Mitglieder identifiziert worden ist. Jetzt ist es so, dass die Bordkarte elektronisch erfasst worden ist, und so die Listen der jeweiligen Musterstation geführt werden, die dann seitens der Crew an die Brücke übermittelt werden. Nach einigen Sicherheitshinweisen, die von der Brücke gekommen sind, sowohl in deutscher, als auch englischer Sprache und dem Vorführen des Anlegens der Rettungsweste durch die Crew war die Übung nach knapp 40 Minuten beendet. Knapp 10 Minuten später hat sich der Kapitän von der Brücke gemeldet. Przemyslaw   Kurc.   Mit   ihm   habe   ich   auch   schon   meine
erste   Kreuzfahrt,   2007   im   westlichen   Mittelmeer   gemacht.   Der   Kapitän   begrüßte   die   Passagiere   und   kündetet   das   Auslaufen
in wenigen Minuten an. Um 11.00 Uhr pünktlich hat sich das Schiff über Steuerbord vom Pier wegbewegt, und langsam Richtung Muscat auf den Weg gemacht, vorbei an der Costa Mediterranea, die am morgen vor der AIDA Prima festgemacht hat. Ich hatte jetzt einige Stunden an Bord, die ich genutzt habe, dass Schiff weiter zu erkunden. Abends war ich im Bordcasino, und habe dort etwas Geld erspielt. Das Einlaufen am nächsten Morgen in Muscat im Oman war um ca. 7.00 Uhr vom Kapitän angekündigt worden. Das Einlaufen habe ich mir natürlich auf Deck 16 bis 17 angesehen, zumal das Einlaufen in Muscat meistens mit einem sehr schönen Sonnenaufgang hinter den Bergen verbunden ist. Um ca. 7.20 hat die AIDAprima mit Steuerbord im Hafen von Muscat festgemacht, und viele Busse warteten schon auf die Passagiere, die Ausflüge im Oman gebucht haben und auch die Jeeps für die Touren standen schon bereit. Für mich stand am Pier der HopOff Bus. Ich habe erstmalig in Muscat keinen Ausflug gebucht, sondern wollte mit dem Bus Muscat selber „erkunden“: Nach der Bustour war ich um eine Erfahrung reicher ich würde die HopOff Bus Tour hier nicht nochmals machen. Ich bereue es allerdings auch nicht. Es werden nur wenige, wirklich interessante Points angefahren. Der Sultanspalast und der Mutrah Souk sind natürlich dabei aber die Moschee in Muscat die wirklich sehenswert ist, ist nicht bei den Stopps dabei schade. Ich werde bei der nächsten Tour wohl mal wieder einen Ausflug ins Landesinnere mitmachen. Bei meiner ersten Orienttour habe ich die Tour nach Nizwa mitgemacht – diese habe ich heute noch in sehr guter Erinnerung. Die BigBus Tour endet am Mutrah Souk, den man sich auf jeden Fall ansehen sollte. Hier sind viele Einheimische unterwegs, die Geschäfte werden aber sehr viel von den „Gastarbeitern“ betrieben. Besonders interessant sind Gewürze und besonderer Weihrauch, den es hier in verschiedensten Qualitäten gibt. Nachmittags bin ich mit dem HopOff Bus wieder zur AIDAprima gefahren, und mit dem Sonnenuntergang hat das Schiff Muscat verlassen – Richtung Abu Dhabi, wo wir am kommenden Nachmittag einlaufen sollen. Den Dienstag haben wir bis zum frühen Nachmittag auf hoher See verbracht ruhiger See. Während der gesamten Tour hat es keinen spürbaren Seegang gegeben. Lediglich auf der Fahrt von Dubai nach Muscat hat sich das Wasser etwas „bewegt“ nichts annähernd Gravierendes aber man hat gemerkt das das Schiff sich bewegt hat. Ansonsten war der persische Golf ein Ententeich. Und die Nächte waren sternenklar mit ganz leichter Bewölkung Am Dienstagnachmittag konnte man schon ab etwas 15.00 Uhr in weiter Ferne die Skyline von Abu Dhabi im Dunst erkennen. Die Einfahrt in den Hafen „Mina Salam“ ist in Abu Dhabi immer sehr lang. Auf meinen vorherigen 6 Fahrten habe ich die Einfahrt immer bei Dunkelheit erlebt, da das Schiff erst gegen 20.00 Uhr im Hafen festgemacht hat. Jetzt erstmalig eine Einfahrt bei Tageslicht. Um 16.00 Uhr waren wir dem Hafen so nahe, daß man die Skyline sehr gut erkennen konnte und man sah sehr gut den Louvre von Abu Dhabi. Dieses markante Gebäude steht auf die Insel Saadiyat direkt an der Hafeneinfahrt. Auch als das Schiff an der Pier festgemacht hat, konnte man den Louvre immer vom Schiff aussehen. Das Schiff wurde um 17.00 Uhr von den örtlichen Behörden freigegeben, und zu aller erst mussten alle Passagiere zur Passkontrolle. Zu diesem Zweck wurden schon am Abend vorher die Reisepässe ausgegeben. Im Terminalgebäude angekommen, wurden die Pässe durch die örtlichen Behörden abgestempelt, und von den Passagieren, die in Dubai aufgestiegen sind, wurden die Pässe von der Crew auch sofort wieder eingesammelt. Für den Abend habe ich in Abu Dhabi den Ausflug „Moschee bei Nacht“ gebucht. Wir sind um 18.00 Uhr vom Terminal aus im Bus losgefahren und sind Richtung Moschee gefahren. Zu aller Erst gab es einen Fotostop 800 Meter entfernt von der Moschee am neuen Kriegerdenkmal „Wahat al Kharama“. Dort habe ich wohl das schönste Foto der ganzen Tour gemacht. Anschließend ging es mit dem Bus „rüber“ zur Moschee. Die Moschee habe ich schon vorher 5-mal besucht aber bisher war das ganze Areal noch nicht komplett fertig. Jetzt ist es rundum komplett fertiggestellt und begrünt und die Eingänge zur Moschee sind jetzt ca. 500 Meter vom eigentlichen Gebäude entfernt. Große beleuchtete Glaskuppeln zeigen die Eingänge. Dort wird man auf Rolltreppen in den „Underground“ befördert und kommt in die Eingangshalle. Alles aus weißem Marmor und Granit. Zu aller Erst mussten wir uns an Tablet Stationen elektronisch registrieren. Keine persönlichen Daten, lediglich allgemeine Angaben die für statistische Auswertungen verwendet werden sollen. Wenn man die Registrierung erledigt hat, bekommt man eine Eintrittskarte mit QR Code (natürlich kostenlos), die ich auch zweimal vorzeigen musste. Durch den unterirdischen Zugang mir Rollbändern kommt man nach ca. 500 Metern in der Moschee an. Dort wird man auf bestimmten wegen, die mit Trennbändern gekennzeichnet sind. Geführt. Bei meinen ersten Besuchen in der Moschee konnte man sich noch frei bewegen die Zeiten sind vorbei. Auch auf dem großen Gebetsteppich in der großen Halle darf man sich nicht mehr frei bewegen. An zwei verschiedenen Eingängen sind „Fotostopp-Stationen“ eingerichtet. Dennoch die Moschee ist ein MUSS in Abu Dhabi ob am Tage oder bei Nacht – am besten Beides. Auch in dieser Mosche hat Mann und Frau sich angemessen zu kleiden. Nach 90 Minuten an der Moschee sind wir mit dem Bus durch das Viertel gefahren, in dem die Herrscher Familien wohnen und sind auf Breakwater - Island gefahren. Dort haben wir einen kurzen Fotostopp auf der Brücke gemacht, und sind dann über die lange Corniche zurück zum Hafen gefahren. Am nächsten Tag stand der Ausflug „Louvre“ auf dem Programm. Zuerst sind wir wieder zur Moschee gefahren und haben einen Fotostop gemacht. Wir konnten die Moschee von außen fotografieren ein Besuch war dieses Mal nicht vorgesehen. Dann ging es weiter wieder durch das „Herrscherviertel“ zum Breakwater Island. Dort war ein 20-minütiger Stop am Heritage Village vorgesehen ein nachgebautes Dorf der Araber direkt am persischen Golf. Nächster Fotostop war auf Breakwater Island gegenüber vom Emirates Palace, DEM Hotel in Abu Dhabi. Und nach weiteren 20 Minuten Busfahrt sind wir auf der Insel Saadiyat angekommen am Louvre. Der Louvre Abu Dhabi hat eine Kooperation mit dem Louvre in Paris und hat sich für „ein paar Dirham“ die Namensrechte am Louvre „ausgeliehen“. Auf der Insel Saadiyat entstehen weitere Museen u.a. ein Guggenheimer Museum und ein Zayed Museum. Der Louvre ist ein eine eindrucksvolle, architektonische Meisterleistung. Schlicht weiße Gebäude mit einem flachrunden Aluminiumdach mit den typisch arabischen Ornamenten, die man immer wieder in den VAE sieht. Für mich war das Gebäude das Ziel weniger die ausgestellte Kunst. Das Museum ist in mehrere kleinen Gebäude aufgeteilt, die Themenbezogen verschiedene Exponate zeigen. Umgeben ist das gesamte Museum von Wasser, teilweise künstlich angelegt, aber der Louvre liegt auch unmittelbar am persischen Golf. Aus dem Inneren konnte man auch sehr gut die AIDAprima sehen. Durch die Innenräume bin ich relativ schnell gegangen, habe mir nur einige Exponate angesehen. Alle Exponate sind in englischer, arabischer und französischer Sprache beschriftet. Draußen angekommen habe ich die eindrucksvolle Architektur, aus allen Richtungen, fotografiert. Nach 90 Minuten Aufenthalt ging es zurück zum Mina Zayed, dem Hafen wo die AIDAprima liegt. Am späten Nachmittag hat AIDAprima in Abu Dhabi abgelegt, und ist Richtung Bahrain gefahren, wo wir am nächsten Morgen festmachen sollten. Bahrain ist für mich persönlich die uninteressanteste Destination auf der Route besonders als Wiederholungstäter. Ich hatte aus lauter Verzweiflung den Ausflug „Bahrain Kompakt“ gebucht, und war dann doch etwas beeindruckt, was sich in Bahrain in den letzten 3 Jahren getan hat. Viele große Straßenbaustellen, die ich 4 Jahre „mitverfolgen“ durfte, waren komplett fertiggestellt und eine künstlich angelegte Insel mausert sich langsam zu einem Touristenzentrum mit Hotels, Malls und Strand. Mit dem Bus ging es als erstes in die Wüste zur ersten Ölquelle in Bahrain mit angeschlossenem Museum. Vor dort aus weiter zum „Baum des Lebens“ Ein Akazienbaum mitten in der Wüste, der 300 400 Jahre alt ist keiner weiß es. Und es weiß auch niemand woher er das Wasser nimmt. „Tree of Life“ ist ein Touristenmagnet dementsprechend gut besucht war er auch heute. Weiter ging es dann zum BIC Bahrain International Circuit der Formel 1 Rennstrecke. Einmal im Jahr trifft sich dort der F1 Zirkus, ansonsten wird er für regionale Rennen genutzt und auch der normale Autofahrer kann dort seine schnellen Fahrzeuge ausfahren. Dennoch finde ich es ganz gut das AIDAcruises die Route jetzt auch zu einigen Terminen mit Doha (Katar) anbietet. Hat für mich zeitlich aber leider nicht gepasst. Am frühen Mittwoch Abend haben wir Bahrain wieder verlassen und sind Richtung Dubai gefahren. Auf See war nachts wieder sternenklar und ich habe wieder nachts auf dem Balkon gesessen. Am nächsten Morgen war gegen 9.00 Uhr die Skyline von Dubai schemenhaft zu erkennen, und der Lotse kam auch schon an Bord. Gegen 9.30 sind wir dann im Port Rashid eingelaufen – die Skyline war, wie so oft, durch den Dunst leicht verdeckt. Ich hatte für diesen Tag eine „TeaTIme“ auf der Queen Elizabeth 2 gebucht. Vier Tage zuvor wurde ich per Kabinenbrief informiert, dass der Ausflug mangels Teilnehmerzahl storniert wurde. Also habe ich mein eigenes Programm gemacht und mir das 3 Tages Ticket von Big Bus gekauft. Ich bin auch sofort mit dem BigBus Shuttle zur Dubai Mall gefahren, und von dort auf der BeachTour zur Mall oft he Emirates und ab in den nächsten Bus Richtung Palme zum Atlantis. Dort habe ich wie jedes Mal auf der Route einen leckeren Burger gegessen, und bin etwas auf der Promenade spazieren gegangen, um die Zeit zum nächsten Bus zu überbrücken. Dann ging es wieder zurück auf die AIDAprima. Am frühen Abend bin ich mit dem Big Bus wieder zur Dubai Mall gefahren, um die Dancing Fountains mir anzusehen. Die erste Vorstellung beginnt am Abend um 18.00 und danach alle 30 Minuten. Es ist immer wieder ein Erlebnis dieses miterleben zu dürfen. Anschließend bin ich durch Downtown auf die andere Seite des Dubai Kanals marschiert, da man von dort aus auch einen tollen Ausblick hat. Mit dem Zufußgehen wie in Deutschland ist es in Dubai nicht überall ganz einfach, da es nicht überall komplett ausgebaute Fußwege gibt. In Dubai fährt man Auto, Taxi oder mit der Metro seit einigen Jahren sieht man auch Fahrräder aber zu Fuß werden hier eigentlich keine längeren Strecken zurückgelegt. Da ich als Individualreisender auf der AIDA war, brauchte ich mich am nächsten Morgen nicht in aller Frühe aus dem Bett quälen. Aber meinen Koffer habe ich dennoch schon am Abend vorher vor die Kabine gestellt so brauchte ich diesen am nächsten morgen nicht durch das Schiff schleppen. Die notwendigsten Sachen hatte ich im Handgepäck. Ich bin dennoch sehr früh aufgestanden und habe mich mit dem Taxi zum Creek fahren lassen, um den Sonnenaufgang zu fotografieren. Der Creek ist kein Fluss wie viele Dubai Besucher immer noch glauben, sondern ein Meeresarm des Persischen Golfes, der einige Kilometer in Dubai rein ragt. Vor einigen Jahren wurde dieser Meeresarm um einen Kanal verlängert, und so zum Golf durch den Stadtteil Jumeirah zurückgeführt. So konnte es passieren, dass jetzt Downtown Dubai und Bur Dubai auf einer Insel liegen. Rund um den Dubai Kanal wird jetzt kräftig gebaut Yachthafen, Hotels, Residences und Restaurants werden in einigen Jahren den Dubai Kanal rechts und links säumen. Man kann jetzt schon zu bestimmten Zeiten mit einer Fähre auf dem Kanal fahren, und man sieht auch schon einige Yachten dort fahren. Nachdem ich am Creek fotografiert habe mit Sonnenaufgang war allerdings nicht viel habe ich mich mit einem Taxi zurück zum Schiff fahren lassen. Um 10.00 Uhr bin ich nach einem Frühstück von Bord gegangen und habe mich mit dem Taxi zum meinen Hotel fahren lassen. Dieses Mal mein Lieblingshotel an der Sheikh Zayed Road. Dort wurde ich freundlichst empfangen und konnte mein Zimmer mit Burj View auch sofort beziehen. Dieses Hotel hat eine Dachterrasse mit einem phantastischen Blick auf Downtown hier wollte ich mich an den nächsten beiden Tagen mit meiner Kamera austoben. Mittags habe ich mich mit dem Hotel-Shuttle zur Dubai Mall fahren lassen, und bin wieder Bus gefahren dieses Mal die City Tour. Es war allerdings „relativ“ frisch es waren nur 21 Grad und es war sehr windig. In den offenen Bussen spürt man den Wind recht gut und es fühlte sich dadurch auch noch kälter an. In der großen Mall in Deira habe ich mir dann auf die Schnelle eine Jacke gekauft, die auch drastisch reduziert war denn jedes Jahr ist im Januar in Dubai das große Dubai Shopping Festival. Fast alle Geschäfte bieten Schnäppchen an. Auch reguläre Ware ist dort bis zu 70% reduziert. Es lohnt sich aber daran denken es gibt eine Freigrenze bei der Einfuhr in Deutschland. In Dubai bezahle ich generell alles in der örtlichen Währung Dirham. Ganz grob kann man sagen dass 1 Euro ca. 4 Dha entspricht. Geld tausche ich niemals am Flughafen, da es dort die ungünstigsten Kurse gibt. Am besten lässt sich in den Malls tauschen in denen es i.d.R. auch mehrere Wechselstuben gibt. Die Kreditkarte habe ich nie dabei und nutze sie nur für die Hotelrechnungen. IN den Hotels ist es auch Usus beim Einchecken die Kreditkarte mit einem Sicherheitsbetrag zu belasten. Am Abend habe ich dann auf der Dachterrasse des Hotels gestanden und Downtown fotografiert. Da es bewölkt war, boten sich auch Langzeitbelichtungen an. Am Samstag bin ich vormittags im Hotel geblieben, da ich mir doch eine leichte Erkältung zugezogen habe. Mittags bin ich aber wieder mit dem Hotel Shuttle zur Mall gefahren, und bin mit BigBus zur Dubai Marina gefahren. Dort bin ich etwas rund um die Marina gelaufen und anschließend mit dem Bus wieder Richtung Dubai Mall gefahren, und mit dem Shuttle zurück zum Hotel. Ich wollte auch etwas das Hotel genießen, welches eine sehr schöne Poolterrasse mit Pool, Lounge Ecken, Liegen und Poolbar hat – ich wollte ja Urlaub machen und nicht nur Sightseeing. Den Dubai Frame hatte ich mir eigentlich noch vorgenommen das heißt auch hochfahren auf die Aussichtsplattform. Ich habe dieses aber verschoben auf das nächste Jahr denn dann werde ich wohl wieder Urlaub in Dubai machen. Am nächsten Tag habe ich meine Rückreise angetreten Richtung Deutschland wo es deutlich kühler ist. .